Startschuss für das Programm „Batterien für Unternehmen“ – Bedingungen, Anspruchsberechtigte & und Förderbeträge
Ziel des Programms „Batterien für Unternehmen“ ist es, gewerbliche Verbraucher zu unterstützen, damit sie Batterien installieren und so verstärkt „saubere“ (und kostenlose) Energie nutzen können, um ihren Strombedarf zu decken. Daher ist eine Photovoltaikanlage Voraussetzung für die Teilnahme am Programm.
Von Solar Home ·
Unternehmen jeder Größe können innerhalb von 24 Stunden mit dem Verfahren zur Beantragung einer Förderung für die Installation einer Batterie beginnen – im Rahmen des Programms „Batterien für Unternehmen“. Dem Leitfaden des Programms zufolge, der auf Diavgeia veröffentlicht wurde, beginnt die Antragstellung am 8 Januar und endet am 28 Februar.
Ziel des Programms „Batterien für Unternehmen“ ist es, gewerbliche Verbraucher zu unterstützen, damit sie Batterien installieren und so verstärkt „saubere“ (und kostenlose) Energie nutzen können, um ihren Strombedarf zu decken. Daher ist eine Photovoltaikanlage Voraussetzung für die Teilnahme am Programm.
Eine Förderung für die Installation eines Speichersystems können somit nur Unternehmen beantragen, die entweder bereits über eine Solaranlage verfügen oder deren Installation planen (ohne Förderung).
Budget: 153,7 Millionen Euro
Im Rahmen des Programms werden Mittel in Höhe von 153,7 Millionen Euro bereitgestellt. Unternehmen aus dem gesamten Land können eine Förderung beantragen. Das Budget verteilt sich auf 100 Millionen Euro für Kleinst- und Kleinunternehmen sowie rund 53,7 Millionen Euro für mittlere und große Unternehmen.
Die Förderquote richtet sich nach der Unternehmensgröße: Kleinstunternehmen erhalten einen Zuschuss von 50%, mittlere Unternehmen von 40% und große Unternehmen von 30%. Zugleich ist für die Batterie ein maximaler Förderbetrag vorgesehen.
Die Förderhöchstgrenze beträgt 400.000 Euro pro MWh (bei einer Batteriekapazität von 1h) beziehungsweise 350.000 Euro pro MWh (bei einer Batteriekapazität von 1h bis 2h). Auch die technische Planung des Systems sowie die Kosten für den Netzanschluss werden bezuschusst.
Das Verfahren zur Teilnahme
Die technischen Merkmale der Photovoltaikanlage bestimmen die Anforderungen an die Batterie. Der Speicher muss daher eine installierte Kapazität haben, die mindestens der installierten Erzeugungsleistung der Photovoltaikanlage für eine Stunde entspricht und höchstens der installierten Erzeugungsleistung der Photovoltaikanlage für zwei Stunden. Beträgt die Leistung der Photovoltaikanlage also 10 MW, muss die Batterie eine Kapazität von 10 bis 20 MWh haben.
Ein weiteres Teilnahmekriterium ist die zeitliche Reihenfolge des Antragseingangs. Die Bewertung erfolgt unmittelbar nach dem FIFO-Prinzip (First In - First Out).
Die Anträge werden somit bewilligt, bis das Budget ausgeschöpft ist. Sind die verfügbaren Mittel aufgebraucht, bleiben die übrigen Anträge mit dem bei ihrer Einreichung vergebenen Zeitstempel als Nachrückeranträge im System.
Zu beachten ist jedoch: Sollten in einer der beiden Kategorien Mittel ungenutzt bleiben – also ein Teil der 100 Millionen Euro für Kleinst- und Kleinunternehmen oder der rund 60 Millionen Euro für mittlere und große Unternehmen –, kann der Rest in die andere Kategorie übertragen werden, um Nachrückeranträge zu bezuschussen.
Aufladung zu 75% durch die Photovoltaikanlage
Das Programm sieht außerdem einen „synchronisierten“ Betrieb der Photovoltaikanlage und der Batterie vor, damit die teilnahmeberechtigten Unternehmen ihren Bedarf so weit wie möglich mit „grünem“ Strom decken können. Der Strom aus der Photovoltaikanlage wird daher vorrangig für den Verbrauch des Unternehmens genutzt. Überschüssige Erzeugung dient zum Laden der Batterie.
Reicht die Solarstromerzeugung nicht aus, um den Bedarf des Unternehmens zu decken, wird zunächst Energie aus der Batterie und erst danach Energie aus dem Netz genutzt. Strom wird nur dann über die Batterie ins Netz eingespeist, wenn die Erzeugung der Photovoltaikanlage den Bedarf des Unternehmens übersteigt und die Batterie gleichzeitig vollständig geladen ist. Außerdem muss die Batterie jährlich zu 75% durch die Photovoltaikanlage geladen werden.