Die kW messen die Leistung: wie schnell Energie zu einem bestimmten Zeitpunkt erzeugt, verbraucht oder übertragen wird. Die kWh messen die Energiemenge: wie viel innerhalb eines Zeitraums erzeugt, verbraucht oder gespeichert wurde.
Bei Solarmodulen begegnet Ihnen auch kWp. Damit wird die Nennleistung unter festgelegten Prüfbedingungen angegeben. Eine PV-Anlage mit 5 kWp erzeugt nicht den ganzen Tag über konstant 5 kW.
Ein einfaches Beispiel: Eine konstante Last von 2 kW, die 3 Stunden lang läuft, verbraucht 6 kWh. Eine Batterie mit 8 kWh nutzbarer Energie könnte theoretisch eine Last von 2 kW für 4 Stunden versorgen, bevor Verluste und Betriebsgrenzen berücksichtigt werden.
Die Kapazität allein reicht nicht aus, um zu wissen, welche Geräte gleichzeitig versorgt werden können. Dafür sind auch eine ausreichende Ausgangsleistung der Batterie und des Wechselrichters sowie eine Berücksichtigung von Anlaufspitzen erforderlich. Fragen Sie deshalb im Angebot nach beiden Angaben: verfügbaren kWh und zulässigen kW.