Eine Wärmepumpe verändert den jährlichen Stromverbrauch, die Nutzungszeiten und oft auch die Spitzenlast. Deshalb reicht es nicht aus, die Photovoltaikanlage anhand der bisherigen Stromrechnungen des Hauses zu planen.
Zunächst werden der Wärmebedarf des Gebäudes und der erwartete Stromverbrauch der ausgewählten Wärmepumpe ermittelt. Die angegebene Wärmeleistung, zum Beispiel 10 kW, bedeutet nicht, dass das Gerät ständig 10 kW elektrische Leistung aufnimmt. Der Verbrauch variiert je nach Effizienz und Betriebsbedingungen.
Anschließend werden der Verbrauch des übrigen Haushalts, die Winterproduktion, die Heizzeiten und mögliche elektrische Zusatzheizstäbe gemeinsam betrachtet. Der höhere Heizbedarf fällt häufig in eine Zeit mit geringerer Solarproduktion. Daher lässt sich der Nutzen nicht allein anhand der Jahressumme beurteilen.
Ein Batteriespeicher kann Energie innerhalb eines Tages verschieben, aber keinen sommerlichen Überschuss für den Winter speichern. Bei Solar Home beziehen wir den neuen Verbrauch in die Planung ein, ohne eine vollständige Deckung des Wärmebedarfs als selbstverständlich vorauszusetzen.
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